Jahr des Feuer-Pferdes: Warum QiGong 2026 besonders wichtig ist

Das Jahr 2026 steht im chinesischen Kalender unter einem besonderen Zeichen: dem Jahr des Feuer-Pferdes (丙午年). In der chinesischen Medizin, im QiGong und im Daoismus gilt diese Konstellation als eine der energetisch intensivsten Phasen im 60-jährigen Zyklus. Sie bringt Bewegung, Leidenschaft, Mut – aber auch Unruhe, Hitze und die Gefahr von Überforderung mit.

Als medizinischer QiGong-Lehrer erlebe ich immer wieder, wie stark solche Zeitqualitäten unser Nervensystem, unsere Emotionen und unsere körperliche Gesundheit beeinflussen können.

Feuer trifft Feuer – maximale Yang-Energie

Das Pferd gehört dem Feuer-Element an. 2026 trägt zusätzlich das himmlische Feuer – wir erleben also ein doppeltes Feuer-Jahr. In der chinesischen Medizin steht Feuer für:

  • das Herz

  • das Bewusstsein (Shen)

  • Freude, Begeisterung, Inspiration
    aber auch für:

  • innere Unruhe

  • Schlafprobleme

  • Entzündungen

  • emotionale Überhitzung

Das Feuer-Pferd bringt Schwung, Visionen und Tatkraft. Gleichzeitig fordert es uns heraus, nicht impulsiv zu handeln, sondern bewusst zu regulieren.

Warum QiGong 2026 besonders wichtig ist

In einem Feuer-Jahr geht es nicht darum, noch mehr zu leisten – sondern das Feuer zu führen, statt davon verbrannt zu werden. Genau hier setzt medizinisches QiGong an.

Sanfte, fliessende Bewegungen, bewusste Atmung und meditative Präsenz helfen:

  • das Herz-Qi zu beruhigen

  • Hitze aus dem Körper auszuleiten

  • den Geist zu klären

  • emotionale Balance zu stabilisieren

Gerade in intensiven Zeiten wirkt QiGong wie ein inneres Kühlsystem – regulierend, nährend und stärkend.

Herzgesundheit & Entzündung

Das Feuer-Element ist eng mit dem Herz-Kreislauf-System verbunden. In der chinesischen Medizin gelten viele moderne Beschwerden als Ausdruck von innerer Hitze und Entzündung – etwa:

  • Herz-Kreislauf-Probleme

  • chronische Entzündungen

  • Schlaflosigkeit

  • emotionale Erschöpfung

Regelmässige QiGong-Praxis, Atemarbeit und bewusste Lebensführung wirken hier präventiv und ausgleichend.

Auch traditionelle Empfehlungen wie Tee (z. B. Pu-Erh oder Grüntee) gelten als kühlend und klärend – sie helfen, überschüssiges Feuer sanft zu senken.

Gemeinschaft statt Abgrenzung

Das zugehörige Hexagramm des Jahres 2026 im Yi Jing ist „Tong Ren – Gemeinschaft mit Menschen“. Es erinnert uns daran, dass echte Stabilität nicht durch Abgrenzung entsteht, sondern durch Verbindung, Mitgefühl und gemeinsames Handeln.

Gleichzeitig warnt es vor Polarisierung und „Wir-gegen-sie“-Denken – ein Thema, das wir gesellschaftlich deutlich spüren.

QiGong wird hier zu mehr als Körperarbeit:
Es ist eine Praxis der inneren Ausrichtung, die uns hilft, klar, offen und handlungsfähig zu bleiben – ohne zu verhärten.

Balance kultivieren: Wasser & Erde stärken

Um das starke Feuer des Jahres auszugleichen, empfiehlt die chinesische Lehre:

  • Wasser-Qualitäten stärken → Ruhe, Tiefe, Atem, Meditation

  • Erdung fördern → Natur, langsame Bewegung, Körperbewusstsein

QiGong, Tai Chi und stille Atemübungen verkörpern genau diese Qualitäten.

Einladung zur Praxis

Das Jahr des Feuer-Pferdes lädt uns ein, bewusst mit Energie umzugehen – nicht schneller, sondern klarer zu werden.

In meinen QiGong-Kursen und Einzelsettings in Bern vermittle ich genau diese Form von Praxis:
erdend, regulierend, herzöffnend – angepasst an die Zeitqualität und den individuellen Menschen.

Wahre Stabilität entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch innere Ausrichtung.

Wenn du lernen möchtest, wie du dein Qi stärkst, dein Nervensystem beruhigst und dein Herz in Balance hältst, begleite ich dich gerne auf diesem Weg.

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