Gehalten sein – warum wir Berührung, Nähe und Geborgenheit brauchen

Es gibt während einer Tantramassage Momente, die von aussen betrachtet kaum der Rede wert wären. Eine Hand liegt für eine Weile ruhig auf dem Rücken. Der Kopf ruht in zwei Händen. Nach einer Berührung wird der Körper wieder zugedeckt, und für einen Augenblick geschieht überhaupt nichts. Keine ausgefeilte Massagetechnik, kein besonderer Griff, kein spektakulärer Höhepunkt. Und doch erlebe ich in meiner Arbeit immer wieder, dass gerade solche unscheinbaren Momente etwas auslösen können.

Vielleicht liegt das daran, dass wir Berührung häufig unterschätzen. Wir betrachten sie als etwas Angenehmes, als Ausdruck von Zuneigung oder als selbstverständlichen Bestandteil von Sexualität. Erst wenn sie fehlt, bemerken wir manchmal, welche Bedeutung sie hatte. Während der Corona-Pandemie wurde dafür ein Begriff populär, der zuvor ausserhalb der Forschung nur wenigen geläufig gewesen sein dürfte: Touch Hunger – Berührungshunger.

Die Pandemie hat dieses Bedürfnis allerdings nicht geschaffen. Kurz vor den ersten Lockdowns führten BBC Radio 4 und die Wellcome Collection gemeinsam mit Forschenden den sogenannten Touch Test durch, eine der bislang grössten Untersuchungen darüber, wie Menschen Berührung erleben. Fast 40'000 Personen aus 112 Ländern nahmen daran teil. 72 Prozent beschrieben ihre grundsätzliche Einstellung zu Berührung als positiv. Bemerkenswert ist vor allem, dass bereits vor den pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen fast die Hälfte der Befragten fand, unsere Gesellschaft biete nicht genügend Möglichkeiten für zwischenmenschliche Berührung.

Das wirft eine interessante Frage auf: Was fehlt uns eigentlich, wenn uns Berührung fehlt?

Ein Sinn, der mehr wahrnimmt als Druck und Temperatur

Die Haut ist unser grösstes Sinnesorgan, doch Berührung ist weit mehr als die mechanische Registrierung eines Reizes. Unser Tastsinn liefert Informationen darüber, wo etwas unseren Körper berührt, wie warm oder kalt es ist und wie viel Druck ausgeübt wird. Gleichzeitig besitzt Berührung eine soziale und emotionale Dimension.

In den vergangenen Jahrzehnten hat dabei ein besonderes Nervensystem Aufmerksamkeit bekommen: die sogenannten C-taktilen Afferenzen, kurz CT-Afferenzen. Diese langsam leitenden Nervenfasern in behaarter Haut reagieren unter anderem auf bestimmte Formen sanften, langsamen Streichens und werden mit der affektiven, also emotionalen Verarbeitung von Berührung in Verbindung gebracht. Ein 2025 im Journal of Physiology erschienener Beitrag beschreibt sie deshalb im Zusammenhang mit unserem Erleben emotionaler Berührung.

Das bedeutet nicht, dass unser Nervensystem einen eingebauten „Geborgenheitsschalter“ besitzt, den man nur richtig bedienen müsste. Wie eine Berührung erlebt wird, hängt von weit mehr ab als Geschwindigkeit oder Druck. Wer berührt mich? Kenne ich diesen Menschen? Habe ich der Berührung zugestimmt? Was erwarte ich von der Situation? Welche Erfahrungen bringe ich mit?

Gerade deshalb finde ich diese Forschung für meine Arbeit interessant. Zwei Hände können technisch beinahe dieselbe Bewegung ausführen und sich dennoch vollkommen unterschiedlich anfühlen. Die eine Berührung wirkt vielleicht mechanisch oder suchend, die andere ruhig und präsent. Die Qualität einer Berührung entsteht offenbar nicht allein auf der Haut. Sie entsteht in einem Zusammenhang.

Was eine gehaltene Hand verändern kann

Wie stark dieser Zusammenhang sein kann, zeigte vor rund zwanzig Jahren ein Experiment des amerikanischen Neurowissenschaftlers James Coan und seiner Kollegen. Für die Studie lagen 16 verheiratete Frauen in einem fMRI-Scanner und mussten damit rechnen, einen leichten elektrischen Schock zu erhalten. Währenddessen befanden sie sich in unterschiedlichen Situationen: ohne Handkontakt, mit der Hand eines fremden männlichen Versuchsleiters oder mit der Hand ihres Ehemanns.

Beim Halten der Hand des Partners fiel die Aktivierung mehrerer Hirnregionen, die mit der Verarbeitung von Bedrohung in Verbindung gebracht werden, geringer aus. Auch die Hand eines Fremden zeigte einen begrenzteren Effekt. Besonders interessant war, dass die Stärke des Effekts beim Partner mit der von den Frauen berichteten Qualität ihrer Beziehung zusammenhing.

Die Studie war klein und untersuchte eine sehr spezifische Gruppe. Aus ihr lässt sich weder ableiten, dass Händchenhalten jeden Menschen beruhigt, noch dass Berührung automatisch Sicherheit erzeugt. Interessant ist vielmehr der grundlegende Gedanke dahinter: Eine belastende Situation kann anders verarbeitet werden, wenn ein vertrauter Mensch körperlich anwesend ist.

Coan entwickelte diesen Gedanken später gemeinsam mit dem Psychologen David Sbarra zur sogenannten Social Baseline Theory weiter. Vereinfacht gesagt geht diese davon aus, dass das menschliche Gehirn die Verfügbarkeit anderer Menschen nicht bloss als angenehmen Bonus behandelt. Soziale Beziehungen können beeinflussen, wie wir Aufwand, Risiko und unsere eigenen verfügbaren Ressourcen einschätzen.

Das stellt eine Vorstellung infrage, die in unserer Kultur einen erstaunlich hohen Stellenwert besitzt: dass ein unabhängiger Mensch möglichst wenig auf andere angewiesen sein sollte. Biologisch und sozial betrachtet scheint der Mensch wesentlich stärker auf Ko-Regulation und gegenseitige Unterstützung ausgerichtet zu sein. Sich sicherer zu fühlen, weil jemand da ist, wäre dann nicht Ausdruck mangelnder Selbstständigkeit, sondern etwas zutiefst Menschliches.

Wie wenig Berührung braucht es?

Eine andere Forschungsgruppe stellte einige Jahre später eine noch einfachere Frage: Muss diese beruhigende Berührung überhaupt von einem anderen Menschen kommen?

In einer Studie von Aljoscha Dreisoerner und Kolleg:innen wurden 159 junge Erwachsene einer standardisierten psychosozialen Stresssituation ausgesetzt. Einige erhielten danach eine Umarmung, andere führten eine einfache selbstberuhigende Berührung aus, indem sie beispielsweise eine Hand auf Brust und Bauch legten. Beide Berührungsbedingungen waren nach der Belastung mit niedrigeren Cortisolwerten verbunden als die Kontrollbedingungen. Bei Herzfrequenz und subjektiv empfundenem Stress zeigte sich dagegen kein entsprechender Unterschied.

Gerade diese Einschränkung finde ich aufschlussreich. Sie verhindert die einfache Geschichte, die sich aus solchen Studien schnell machen lässt: Berührung rein, Stress raus. Menschen funktionieren nicht so linear.

Eine 2026 veröffentlichte randomisierte Studie untersuchte selbstberuhigende Berührung über zwei Wochen bei 78 chronisch gestressten Erwachsenen. Die kurzen Übungen gingen unmittelbar mit weniger subjektiv berichteter Belastung, Müdigkeit und Einsamkeit einher. Eine kurze Meditationsübung schnitt allerdings ähnlich ab, und nicht alle erhobenen Messgrössen zeigten Veränderungen.

Auch hier ist Berührung also kein Wundermittel. Trotzdem ist bemerkenswert, dass etwas so Einfaches wie eine Hand am eigenen Körper überhaupt messbare und subjektiv wahrnehmbare Veränderungen begleiten kann.

Was wir inzwischen über Berührung wissen

2024 erschien in Nature Human Behaviour eine umfangreiche Meta-Analyse, die 137 Studien mit insgesamt 12'966 Personen auswertete. Die untersuchten Interventionen waren sehr unterschiedlich und reichten über verschiedene Formen körperlicher Berührung und unterschiedliche Altersgruppen. Insgesamt fanden die Forschenden positive Effekte von Berührungsinterventionen auf verschiedene körperliche und psychische Gesundheitsparameter. Bei Erwachsenen zeigten sich unter anderem Effekte hinsichtlich Schmerz, Angst und depressiver Symptomatik; bei Neugeborenen etwa hinsichtlich Cortisolregulation und Gewichtszunahme. Gleichzeitig weisen die Autor:innen auf methodische Einschränkungen und mögliche Verzerrungen hin.

Für einen Artikel über Tantramassage ist dabei eine Unterscheidung wichtig: Diese Studien untersuchten Berührung, nicht Tantramassage. Sie zeigen nicht, dass eine Tantramassage Angststörungen behandelt, Depressionen lindert oder den Cortisolspiegel senkt. Solche Schlussfolgerungen wären wissenschaftlich nicht gerechtfertigt.

Was die Forschung jedoch zunehmend deutlich macht, ist etwas Grundsätzlicheres: Körperliche Berührung ist keine belanglose Zugabe menschlicher Beziehungen. Sie steht in Verbindung mit sozialen, emotionalen und körperlichen Prozessen, und die Bedingungen, unter denen sie stattfindet, spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Der Sozialneurowissenschaftler Michael Banissy, der auch an der Auswertung des grossen Touch Tests beteiligt war, widmete diesem Thema 2023 das Buch When We Touch. Darin führt er Forschung zu Umarmungen, Händchenhalten, Sexualität und sozialer Berührung zusammen und beschäftigt sich auch mit der Frage, welche Rolle körperlicher Kontakt in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft spielt.

Die Paartherapeutin Esther Perel griff denselben gesellschaftlichen Wandel unter dem Begriff „touch-starved“ auf. Dabei weist sie auf eine Unterscheidung hin, die leicht verloren geht: Körperliche Nähe und Sexualität sind nicht dasselbe. Wir können uns nach Berührung sehnen, ohne Sex zu wollen, nach Zärtlichkeit, ohne erregt werden zu wollen, und nach körperlicher Nähe, ohne genau benennen zu können, was uns daran fehlt.

Vielleicht fehlt uns nicht Berührung, sondern sichere Berührung

Der Begriff Berührungshunger gefällt mir und irritiert mich zugleich. Denn Hunger klingt zunächst nach einer Frage der Menge: Wenn etwas fehlt, brauchen wir eben mehr davon. Bei Berührung funktioniert diese Logik offensichtlich nicht.

Eine unerwünschte Umarmung stillt keinen Berührungshunger. Eine Hand, aus deren Nähe man sich eigentlich zurückziehen möchte, vermittelt keine Geborgenheit. Selbst eine liebevoll gemeinte Berührung kann unangenehm sein, wenn sie im falschen Moment kommt. Umgekehrt kann eine sehr kleine Geste eine überraschend grosse Bedeutung bekommen, wenn sie von einem Menschen kommt, dem wir vertrauen.

Vielleicht sehnen wir uns deshalb weniger nach möglichst viel körperlichem Kontakt als nach Berührung, in der wir uns sicher fühlen können.

Für meine Arbeit mit Tantramassage ist dieser Unterschied zentral. Sicherheit entsteht nicht dadurch, dass ich eine bestimmte Massagetechnik anwende oder besonders sanft berühre. Sie beginnt wesentlich früher: im Gespräch, beim Kennenlernen, bei der Frage nach Erwartungen, Wünschen und Unsicherheiten und bei der Klarheit darüber, welche Grenzen gelten.

Dabei geht es nicht darum, einem Menschen Sicherheit zu versprechen. Ob jemand sich sicher oder geborgen fühlt, lässt sich von aussen nicht bestimmen. Ich kann lediglich Bedingungen schaffen, unter denen diese Erfahrung wahrscheinlicher wird. Dazu gehört für mich, dass ein Nein selbstverständlich sein darf, dass eine einmal gegebene Zustimmung jederzeit verändert werden kann und dass auch während einer Massage gefragt, unterbrochen oder angepasst werden darf.

Gerade im Zusammenhang mit intimer Berührung ist das entscheidend. Ein Mensch darf eine Berührung geniessen, ohne die nächste ebenfalls zu wollen. Er darf erregt sein, ohne daraus irgendeine Verpflichtung abzuleiten. Und er darf überhaupt keine sexuelle Reaktion haben, obwohl eine Massage sinnlich oder intim ist.

Erst wenn ein Nein wirklich möglich ist, bekommt auch ein Ja seine Bedeutung.

Nähe, die nichts verlangt

Vielleicht liegt darin eine der ungewöhnlicheren Erfahrungen einer achtsam ausgeführten Tantramassage: für eine bestimmte Zeit empfangen zu dürfen, ohne etwas zurückgeben zu müssen.

Das klingt zunächst unspektakulär. Im Alltag ist es das keineswegs. Ein grosser Teil unseres Lebens besteht aus Gegenseitigkeit. Wir arbeiten und erhalten dafür einen Lohn. Wir helfen anderen und hoffen, dass auch sie für uns da sind. Wir führen Gespräche, reagieren, organisieren und kümmern uns. Gegenseitigkeit ist etwas Gutes und für Beziehungen unverzichtbar, doch sie bedeutet auch, dass wir selten vollständig aus dem Tun herausfallen.

Selbst in der Sexualität kann dieses Prinzip weiterwirken. Bin ich attraktiv genug? Gefällt es meinem Gegenüber? Sollte ich stärker reagieren? Sollte ich erregt sein? Muss ich ebenfalls etwas geben? Und nicht zuletzt die vielleicht hartnäckigste aller Fragen: Komme ich zum Orgasmus?

Eine Tantramassage kann einen anderen Rahmen eröffnen. Der empfangende Mensch muss während dieser Zeit nicht dafür sorgen, dass es mir gut geht. Er muss keine Berührung erwidern und keine bestimmte körperliche Reaktion produzieren. Lust darf entstehen, muss aber nirgendwohin führen. Eine Berührung darf sinnlich sein, ohne automatisch zum Vorspiel zu werden, und selbst eine intime Berührung muss keinen nächsten Schritt ankündigen.

Das bedeutet keineswegs, dass Tantramassage frei von Erwartungen wäre oder jeder Mensch darin automatisch loslassen könnte. Gerade das Empfangen kann ungewohnt sein. Wer gewohnt ist, Verantwortung zu übernehmen, Situationen zu kontrollieren oder auf die Bedürfnisse anderer zu achten, stellt möglicherweise fest, dass es gar nicht so einfach ist, drei Stunden lang nichts leisten zu müssen.

Vielleicht ist genau das einer der Gründe, weshalb scheinbar kleine Gesten innerhalb einer Massage manchmal so viel Gewicht bekommen. Eine Hand, die einen Moment länger auf dem Rücken liegen bleibt, hat keinen offensichtlichen Zweck. Sie knetet keinen Muskel, löst keine Verspannung und bereitet nicht zwingend die nächste Berührung vor. Für einige Augenblicke darf sie einfach dort sein.

Was bedeutet es eigentlich, gehalten zu sein?

Je länger ich mit Berührung arbeite, desto mehr interessiert mich, dass die Momente, die Menschen besonders berühren, keineswegs immer die spektakulären sind. Es kann der Kopf sein, der für eine Weile in zwei Händen ruht, das sorgfältige Zudecken des Körpers oder die Erfahrung, dass eine ausgesprochene Grenze nicht enttäuscht, diskutiert oder als Störung empfunden wird, sondern einfach respektiert wird. Von aussen betrachtet geschieht dabei wenig. Für den Menschen auf der Massageliege kann dieses Wenige dennoch eine grosse Bedeutung haben.

Wir sprechen heute viel über Nähe und gleichzeitig erstaunlich wenig darüber, unter welchen Bedingungen Nähe überhaupt als wohltuend erlebt werden kann. Denn nicht die Menge an Berührung entscheidet darüber, ob wir uns geborgen fühlen. Eine Umarmung kann innig oder unangenehm sein, eine Massage entspannend oder überfordernd, eine Hand auf der Haut tröstlich oder unerwünscht. Die Forschung über soziale Berührung deutet auf etwas hin, das im Alltag leicht übersehen wird: Berührung findet niemals nur auf der Haut statt. Unser Erleben hängt auch davon ab, wer uns berührt, in welcher Situation es geschieht und welche Beziehung, Erwartungen und Erfahrungen damit verbunden sind.

Vielleicht greift deshalb selbst der schöne Begriff Berührungshunger ein wenig zu kurz. Denn wonach sehnen wir uns eigentlich, wenn wir sagen, uns fehle Berührung? Ist es tatsächlich mehr Hautkontakt – oder ist es die Erfahrung, einem anderen Menschen nahe sein zu können, ohne dabei etwas darstellen, leisten oder erwidern zu müssen?

Diese Frage begegnet mir in der Tantramassage immer wieder. Gerade weil hier auch Sinnlichkeit und Intimität ihren Platz haben dürfen, wird sichtbar, dass Nähe nicht zwangsläufig nach Steigerung verlangt. Eine zärtliche Berührung muss kein Vorspiel sein, Erregung muss nicht zum Orgasmus führen, und eine Hand darf auf einem Körper liegen, ohne bereits auf dem Weg zur nächsten Stelle zu sein. In einer Welt, in der wir gewohnt sind, beinahe jede Handlung nach ihrem Zweck zu beurteilen, ist eine solche Absichtslosigkeit vielleicht ungewöhnlicher geworden, als uns bewusst ist.

Für mich liegt darin eine der stilleren Qualitäten der Tantramassage. Es geht nicht darum, jemanden festzuhalten oder ihm das Gefühl von Sicherheit zu versprechen – das lässt sich ohnehin nicht herstellen wie ein Massagegriff. Man kann lediglich Bedingungen schaffen, unter denen Sicherheit möglich wird: Zeit, Aufmerksamkeit, klare Grenzen, die Möglichkeit jederzeit Nein zu sagen und eine Berührung, die keine bestimmte Reaktion erwartet.

Vielleicht ist gehalten sein am Ende genau das: nicht festgehalten zu werden, sondern für einen Moment nicht alles selbst halten zu müssen.

Quellen und weiterführende Literatur

Packheiser, J., Hartmann, H., Fredriksen, K. et al. (2024): A systematic review and multivariate meta-analysis of the physical and mental health benefits of touch interventions. Nature Human Behaviour 8, 1088–1107. Studie in Nature Human Behaviour

Coan, J. A., Schaefer, H. S. & Davidson, R. J. (2006): Lending a Hand: Social Regulation of the Neural Response to Threat. Psychological Science 17(12), 1032–1039. Studie bei PubMed

Coan, J. A. & Sbarra, D. A. (2015): Social Baseline Theory: The social regulation of risk and effort. Current Opinion in Psychology 1, 87–91. Artikel bei PubMed

Dreisoerner, A. et al. (2021): Self-soothing touch and being hugged reduce cortisol responses to stress. Comprehensive Psychoneuroendocrinology 8, 100091. Studie bei PubMed

Maier, F. et al. (2026): Self-Soothing Touch Reduces Momentary Stress, Fatigue, and Loneliness Comparable to Brief Meditation. Stress and Health 42(1). Studie bei PubMed

Birznieks, I. (2025): C-tactile afferents: The mystery of human emotional touch has been hidden hair-deep. The Journal of Physiology 603(16), 4441–4442. Artikel bei PubMed Central

Banissy, M. (2023): When We Touch: Handshakes, Hugs, High Fives and the New Science Behind Why Touch Matters. Orion. Informationen zum Buch

Wellcome Collection / BBC Radio 4 (2020): The Touch Test – the world's largest study of touch. Ergebnisse des Touch Test

Perel, E. & Miller, M. A. (2020): Feeling Touch-Starved? How Our Sense of Touch Keeps Us Radically Connected to Ourselves. Artikel von Esther Perel

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