Buddhist Tantra
Seit 200 Jahren fühlen sich viele Menschen von Tantra angezogen, vor allem wegen seiner Verbindung zur Sexualität. Es ist leicht, dieses Interesse als oberflächlich abzuwerten. Doch tatsächlich steckt eine echte Intelligenz hinter dieser Anziehung zu Tantra.
Faszinierendes Netzwerk
QiGong beinhaltet sanfte, ununterbrochene, spiralförmige Bewegungen, die auf die Faszien wirken. Faszien sind Bestandteil unseres Bindegewebes und verbinden alle Teile unseres Körpers zu einem integrierten Ganzen. Die Faszien verbinden das Äussere mit dem Inneren – die Haut mit der Muskulatur, den Organen und der Knochenstruktur. In dieser sogenannten „Tensegrity-Struktur“ gilt: Wenn sich ein Teil bewegt, bewegt sich alles.
Berührung geht unter die Haut
Wissenschaftler haben eine neue Art sensorischer Nervenfasern in der Haut unseres Körpers entdeckt. Diese hochsensiblen Neuronen reagieren speziell auf langsame, sanfte Berührungen. Dieses sogenannte C-taktile System spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Gehirns, der Regulation des Immunsystems und der Entwicklung eines Selbstgefühls.